Prof. Dr. Rainer LuickWenn es solarcomplex nicht schon gäbe, müsste man es erfinden: Als Hochschullehrer im Forschungsfeld des angewandten Natur- und Umweltschutzes muss man zu vielen und extrem negativen zivilisatorischen Entwicklungen Positionen beziehen - und man muss auch Lösungswege aufzeigen, den neuen Generationen Mut machen für sinnhafte Engagements. Leider sind die meisten nationalen und globalen Gestalter von Politik alles andere als gute Vorbilder und entsprechend dürftig sind positive Beispiele von praktizierter Nachhaltigkeit. Der vor kurzem in Nairobi/Kenia veranstaltete Klima-Weltgipfel mit mehreren tausend Teilnehmern steht für diese Handlungsunfähigkeit - oder vielleicht ist es auch Hilflosigkeit. Ergebnis dieser Weltkonferenz war, dass konkrete Entscheidungen unbestimmt vertagt wurden. Mutmachend ist es daher, wenn man Studierenden erfolgreiche Projekte wie solarcomplex vorstellen kann. Ein regionaler Baustein nur zur Lösung der übermächtig erscheinenden Umwelt- und Energieprobleme unserer Zeit, aber wenn weltweit zigtausendfach derartige Wirtschaftsinitiatven entstehen, dann ändert sich doch die Welt. Prof. Dr. Rainer Luick, Hilzingen-Riedheim 
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