BioenergiedörferNeben den ökologischen Vorteilen haben Bioenergiedörfer auch einen hohen regionalwirtschaftlichen Wert: Die Energiekosten fließen nicht mehr ab, sondern bleiben als Kaufkraft vor Ort. Die Bodenseeregion ist mit der großen Zahl realisierter Projekte bundesweit führend. Mauenheim (Gemeinde Immendingen, Landkreis Tuttlingen) war das erste Bioenergiedorf in Baden-Württemberg: ein Ort, der sich strom- und wärmeseitig aus heimischen erneuerbaren Energien, überwiegend Bioenergie, versorgt. Über ein 4 km langes Nahwärmenetz wird Wärme aus einer Biogasanlage und einer Holzhackschnitzelheizung an rund 70 kommunale, kirchliche und private Gebäude geliefert. Aus zahlreichen Solarkraftwerken und dem BHKW der Biogasanlage wird rund das neunfache des Strombedarfs des Ortes ins Netz eingespeist. Das Bioenergiedorf Mauenheim ist seit Herbst 2006 in Betrieb. 
Detaillierte Infos finden Sie unter www.bioenergiedorf-mauenheim.de In Lippertsreute (bei Überlingen, Landkreis Bodenseekreis) wurde das zweite baden-württembergische Bioenergiedorf realisiert. Wärme eines Biogas-BHKW sowie aus Hackschnitzel-Kesseln wird über ein rund 4 km langes Wärmenetz an die rund 60 angeschlossenen kommunalen, kirchlichen und privaten Gebäude geliefert. Die Stromeinspeisung der Biogasanlage sowie die zahlreichen PV-Anlagen decken den Strombedarf des Ortes bilanziell zu mehr als 100 Prozent ab. Die erste Wärmelieferung war im September 2008. 
Detaillierte Infos finden Sie unter www.bioenergiedorf-lippertsreute.de In Schlatt am Randen (bei Hilzingen, Lkr. Konstanz) werden rund 90 Gebäude über ein 5 km langes Wärmenetz mit Abwärme einer Biogasanlage (und zusätzlich im Winterhalbjahr) mit Wärme aus Hackschnitzelkesseln versorgt. Die Stromeinspeisung der Biogasanlage sowie aus den PV-Anlagen im Ort entspricht etwa dem vierfachen des Strombedarfs des Ortes. Die erste Wärmelieferung war im Herbst 2009. 
Detaillierte Infos finden Sie unter www.bioenergiedorf-schlatt.de In Randegg (bei Gottmadingen, Lkr. Konstanz) werden rund 145 Gebäude über ein rund 7 km langes Wärmenetz mit Wärme aus einem Hackschnitzel- sowie einem Holzpelletskessel versorgt. Die erste Wärmelieferung war im Herbst 2009. 
Detaillierte Infos finden Sie unter www.bioenergiedorf-randegg.de In Lautenbach (bei Herdwangen, Lkr. Sigmaringen) werden seit Herbst 2010 die rund 300 Bewohner der Dorfgemeinschaft Lautenbach, welche Heimat für seelenpflegebedürftige Menschen ist, über ein rund 1,7 km langes Wärmenetz mit Wärme aus einem Hackschnitzelkessel sowie Abwärme aus einem Biogas-BHKW versorgt. Die Stromeinspeisung der Biogasanlage sowie aus den PV-Anlagen (> 400 kW) entspricht etwa dem zehnfachen des Strombedarfs des Ortes. 
Detaillierte Infos finden Sie unter www.bioenergiedorf-lautenbach.de In Weiterdingen (bei Hilzingen, Lkr. Konstanz) werden seit Herbst 2011 rund 130 Gebäude, darunter alle kommunalen über ein ca. 6 km langes Wärmenetz mit Wärme aus einem Hackschnitzelkessel sowie Abwärme aus einem Biogas-BHKW versorgt. Baubeginn war im März 2011. Das sechste Bioenergiedorf von solarcomplex! Die Stromeinspeisung der Biogasanlage sowie aus den PV-Anlagen im Ort entspricht etwa dem vierfachen des Strombedarfs des Ortes. 
Detailliert Infos finden Sie unter www.bioenergiedorf-weiterdingen.de Außerdem wurde das gleiche Grundkonzept (Biogas-Abwärme, Holzhackschnitzel, Wärmenetz) 2011 erstmals in einer Kleinstadt, nämlich in Messkirch (Lkr. Sigmaringen) verwirklicht. Versorgt werden rund 60 Gebäude, darunter auch Großverbraucher wie Rathaus, Schulzentrum, Volksbank und ein Möbelhaus. 
Detaillierte Infos finden Sie unter www.bioenergie-messkirch.de 2012 wird in Büsingen (Lkr. Konstanz) das nächste große regenerative Wärmenetz gebaut, erstmals unter Einbindung einer großen solarthermischen Anlage mit rund 1.000 Quadratmeter Kollektorfläche. Versorgt werden rund 100 Gebäude, darunter auch Großverbraucher wie das Rathaus, das Restaurant "Rheinmühle" und die sogenannte Bibelschule. www.bioenergiedorf-buesingen.de 2013 wird in Fischerbach im Kinzigtal (Lkr. Ortenaukreis) ein großes Wärmenetz auf Basis von Holzhackschnitzeln und ca. 1.000 qm Solarkollektoren gebaut. Die solarcomplex AG ist bei der Öffentlichkeitsarbeit, Planung und Realisierung unterstützend tätig. www.buerger-energie-fischerbach.de
Mehrere weitere Wärmenetze sind in Vorplanung. solarcomplex strebt eine Taktzahl von mindestens zwei großen regenerativen Wärmenetzen pro Jahr an. |