Wärmenetze in Betrieb

Wärmenetz Mauenheim

solarcomplex betreibt seit 2006 das damals erste Wärmenetz in Baden-Württemberg

Mauenheim liegt auf rund 700 Meter Höhe und ist mit rund 575 Einwohnern ein Ortsteil der Gemeinde Immendingen im Landkreis Tuttlingen.

Das erste Bioenergiedorf in Baden-Württemberg.

Mit dem Bau einer Biogasanlage legten 2 Mauenheimer Landwirte den Grundstein zum Bioenergiedorf. Erstmals kam die Idee auf, die Abwärme für den Warmwasser- und Heizbedarf im Ort zu nutzen. Die mit Biogas betriebenen Blockheizkraftwerke (BHKWs) liefern den Grundwärmebedarf. Mittel- und Spitzenlast erzeugt ein Holzhackschnitzel-Kessel, der mit Hackschnitzeln aus der Region beschickt wird. Über ein 4,4 km langes Nahwärmenetz gelangt die Wärme zu den Kunden. Heute stammen rund 90% der benötigten Wärme im Ort aus heimischen erneuerbaren Energien.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2006
  • Einwohner: ca. 575
  • Anschlüsse: ca. 88 Gebäude
  • BHKW: 780 kW el , 600 kW th
  • Hackschnitzelheizung: 900 kW
  • Pufferspeicher: 50m³
  • CO2 -Einsparung p.a. ca. 1.000 t CO2 -eq
  • Netzlänge: 4,4 km
  • Primärenergiefaktor: 0,2
  • Emissionsfaktor: 40 g/kWh

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Wärmenetz Lippertsreute

Das zweite Bioenergiedorf von solarcomplex.
Erstmalig mit Mikrogasleitung zum Satelliten-BHKW.

Lippertsreute liegt auf rund 500 Meter Höhe und gehört mit rund 950 Einwohnern zu Überlingen im Landkreis Bodenseekreis.

Die solarcomplex AG betreibt auf Hof Schönbuch die erste bürgerfinanzierte Biogasanlage Baden-Württembergs. Die BHKW-Abwärme von Hof Schönbuch wird zum Teil auf dem Hof genutzt, weitere Wärme geht über eine Nahwärmeleitung in das „Freizeitheim Lindenwiese“. Ein großer Teil des Biogases wird über eine Mikrogasleitung in den Ortsteil Wackenhausen geleitet und in einem weiteren sogenannten Satelliten-BHKW zu Strom und Wärme gewandelt.
Die jährliche Stromproduktion von rund 1,3 Mio kWh wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Abwärme deckt die Grundlast im Nahwärmenetz Lippertsreute. Mittel- und Spitzenlast erzeugen zwei Holzhackschnitzel-Kessel, die mit Hackschnitzeln aus der Region beschickt werden. Als Notkessel dient ein 500 kW Ölbrenner. Das rund 4,3 km lange Nahwärmenetz versorgt ca. 72 Gebäude mit Brauch- und Heizwärme, darunter die Schule und die beiden Gasthäuser im Ort.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2008
  • Einwohner: ca. 950
  • Anschlüsse: 72 Gebäude
  • Biogasanlage: 275 kW th , 330 kW el
  • Satelliten BHKW: 180 kW th , 160 kW el
  • Hackschnitzelheizung: 2 x 300 kW
  • Pufferspeicher: 30m³
  • CO 2 -Einsparung p.a. 930t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 4,3 km
  • Primärenergiefaktor: 0,2
  • Emissionsfaktor: 0 g/kWh

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Wärmenetz Schlatt am Randen

In Schlatt am Randen ist die regenerative Vollversorgung fast erreicht

Schlatt ist ein Ortsteil von Hilzingen. Dieser liegt auf 460 Meter Höhe und hat rund 950 Einwohner.

Die Biogasanlage auf dem Martinshof mit 300 kW elektrisch erzeugt rund 2,5 Mio kWh Strom im Jahr, das ist mehr als der Ort benötigt. Das BHKW (Blockheizkraftwerk) erzeugt eine Abwärme von rund 2,5 Mio kWh. Dies entspricht ca. 250.000 Litern Heizöl und ist mehr als die Hälfte des gesamten Wärmebedarfs von Schlatt. Diese Abwärme leistet die Grundlast im Nahwärmenetz. Die Spitzenlast im Winter liefern zwei Holzhackschnitzel-Kessel. Das Schlatter Nahwärmenetz hat eine Trassenlänge von 5,7 km. Mit einem Anschlussgrad von 90% aller Gebäude (mit Zentralheizung) wurde ein sehr guter Wert erreicht.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2009
  • Einwohner: 950
  • Anschlüsse: 110 Gebäude
  • BHKW: 300 kW el , 360 kW th
  • Holzkessel: 2 x 450 kW
  • Pufferspeicher: 50 m³
  • CO 2 -Einsparung p.a. 1.400 t CO 2 -eq
  • Wärmenetz: 5,7 km
  • Primärenergiefaktor: 0,2
  • Emissionsfaktor: 0 g/kWh

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Wärmenetz Randegg

Das Nahwärmenetz in Randegg versorgt 196 Gebäude mit regenerativer Energie

Die Gemeinde Randegg im Landkreis Konstanz liegt auf rund 430 Meter Höhe und hat gut 1.380 Einwohner.

Am Anfang war ein Pelletkessel…
Für die Randegger Ottilienquelle betreibt solarcomplex schon seit Jahren einen Pelletkessel mit 700 kW Leistung im Contracting. Dieser bereitet im wesentlichen Heißwasser für die Flaschenwaschanlage der Mehrwegflaschen. Da im Sommer wesentlich mehr Mineralwasser getrunken wird, hatte die Anlage im Winter freie Kapazität. So kam die Idee auf, diese Wärme für die Randegger Haushalte zu nutzen. Durch den Bau eines mittlerweile 7,5 km langen Nahwärmenetzes und eines Heizhauses mit einem großen Holzhackschnitzel-Kessel mit 2 MW Leistung kann seit Herbst 2009 ein großer Teil der Randegger Gebäude mit regenerativer Wärme versorgt werden.

Seit Juli 2018 ergänzt eine 2.400 m² große Solarkollektorfläche neben der Heizzentrale das System und liefert rund 20% des jährlichen Heizwärmebedarfs.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2009
  • Einwohner: ca. 1.380
  • Anschlüsse: ca. 196 Gebäude
  • Hackschnitzelheizung: 2.000 kW
  • Pelletkessel: 700 kW
  • Solarthermie: 2.400 m²
  • Pufferspeicher: 300 m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 2.000 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 7,5 km
  • Primärenergiefaktor: 0,31
  • Emissionsfaktor: 42,18 g/kWh

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Wärmenetz Renquishausen

Seit 2009 ist die Gemeinde Renquishausen im Landkreis Tuttlingen bereits Bioenergiedorf

Rund 140 Gebäude, darunter alle öffentlichen, wurden weitgehend über die Abwärme der örtlichen Biogasanlage versorgt.

Jährlich fließen etwa 3 Mio. kWh Wärme in das Netz, wodurch rund 300.000 l Heizöl eingespart werden.

2017: solarcomplex beteiligt sich mit 50% an der Nahwärme Renquishausen GmbH.

2024 wurde eine neue Heizzentrale mit Holzhackschnitzelkessel und solarthermischem Kollektorfeld neu gebaut, da die Biogasanlage den Betrieb einstellte.

  • Betreiber: Nahwärme Renquishausen GmbH
  • Anschlüsse: rund 140 Gebäude
  • Hackschnitzelheizung: 700 kW therm
  • Fläche Solarthermie: 866 m²
  • Wärmespeicher: 75 m³
  • Ölkessel: 2.000 kW
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 1.200 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 8,7 km
  • Primärenergiefaktor: 0,51
  • Emissionsfaktor: 86,25 g/kWh

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Wärmenetz Lautenbach

Die Bodensee-Region hat die größte Bioenergiedorf-Dichte in Deutschland. In Lautenbach leben Menschen nach dem Motto „der gemeinsame Weg ist das Ziel“.

Die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach ist ein integrativer Lebensraum für Menschen mit Behinderung. Rund 200 betreute Menschen ab 16 Jahren leben und arbeiten in Lautenbach. Von der Sonderschule über verschiedenste Werkstätten bis hin zum altersgerechten Wohnen bietet Lautenbach einen bedarfsgerechten Platz.

Seit 2010 ist Lautenbach ein Bioenergiedorf, regenerative Vollversorgung ist Programm: der Wärme- und Strombedarf wird vollständig regenerativ bereit gestellt. Die Biogasanlage der Familie Widemann erzeugt über das BHKW ca. 2 Mio kWh Strom (das ist der 3-fache Strombedarf von Lautenbach) und genau so viel Wärme. Das ersetzt jährlich 200.000 Liter Heizöl. Das BHKW liefert ganzjährig die benötigte Grundlast, im Winterhalbjahr wird mit 2 Holzhackschnitzelkesseln zugeheizt. So wird über ein 2 km langes Nahwärmenetz jedes Gebäude in Lautenbach mit Heizwärme und Warmwasser versorgt. Zusätzlich wurden auf fast allen Dächern der Dorfgemeinschaft PV-Module mit einer Gesamtleistung von 400 kW installiert.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2010
  • Einwohner: ca. 400
  • Anschlüsse: Vollversorgung
  • BHKW: 250 kW el , 200 kW th
  • Holzkessel: 2 x 450 kW
  • Pufferspeicher: 30m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 850 t CO 2 -eq
  • Netzlänge 2 km
  • Primärenergiefaktor: 0,2
  • Emissionsfaktor: 0 g/kWh

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Wärmenetz Weiterdingen

Sinnvolle Nutzung von Biogas-Abwärme – für solarcomplex ein Muss!

Biogasanlagen produzieren Strom und Wärme
In einer Biogasanlage wird ca. 40% Strom und 60% Wärme erzeugt – so auch in Weiterdingen. Das Biogas wird in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) verbrannt und so entsteht Strom und Wärme. Während der Strom in das öffentliche Netz eingespeist wird, geht die Wärme bei vielen Anlagen über Notkühler ungenutzt an die Umgebung verloren.

Im Bioenergiedorf Weiterdingen, einem Ortsteil der Gemeinde Hilzingen im Landkreis Konstanz, wird Abwärme aus Biogas-BHKWs sinnvoll genutzt und über ein Nahwärmenetz verteilt. Ein Nahwärmenetz sorgt dafür, dass die entstehende Abwärme für die örtliche Wärmeversorgung genutzt wird. Um Leitungsverluste im Nahwärmenetz zu minimieren, wurde von der Biogasanlage eine 1,3 km lange Gasleitung in das Heizhaus gelegt. Dort befindet sich ein Satelliten BHKW, das Wärme für das Wärmenetz erzeugt und im Sommer die Grundlast abdeckt. Für den Winterbetrieb ist bei Bedarf ein Holzhackschnitzel-Kessel mit 1.200 kW im Einsatz. Die dafür verwendeten Hackschnitzel kommen aus regionalen Wäldern. Die erzeugte Wärme wird über das rund 6,3 km lange Wärmenetz an die angeschlossenen Gebäude verteilt.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2011
  • Einwohner: 876
  • Anschlüsse: 154 Gebäude
  • Biogas-BHKW im Heizhaus: 300 kW el , 360 kW th
  • Hackschnitzelheizung: 1.200 kW
  • Pufferspeicher: 50.000 Liter
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 1.200 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 6,3 km
  • Primärenergiefaktor: 0,2
  • Emissionsfaktor: 0 g/kWh

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Wärmenetz Meßkirch

In Meßkirch versorgt solarcomplex erstmalig den Stadtteil einer Kleinstadt

Meßkirch ist eine Kleinstadt mit rund 8.500 Einwohnern im Landkreis Sigmaringen.

Die Wärmeverteilung erfolgt über ein 5,5 km langes Netz, das PEX-Kunststoffrohre für kleinere Rohrdurchmesser und niedrige Druckbereiche sowie KMR-Stahlrohre für größere Querschnitte und höhere Druckstufen kombiniert.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2011
  • Einwohner: 8.550
  • Anschlüsse: 97 Gebäude
  • Hackschnitzelheizung: 1.200 kW
  • Pufferspeicher: 50 m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 1.200 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 5,5 km
  • Primärenergiefaktor: 0,2
  • Emissionsfaktor: 0 g/kWh

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Wärmenetz Büsingen

solarcomplex baut hier 2012 zum ersten Mal ein Bioenergiedorf mit großer solarthermischer Anlage

Das Bioenergiedorf Büsingen ist mehrfach ausgezeichnet worden. Umgeben von der Schweiz ist Büsingen die einzige deutsche Exklave mit rund 1.440 Einwohnern im Landkreis Konstanz

Da es in Büsingen keine Biogasanlage zur Abwärmenutzung gibt und auch die Biomasse unserer Wälder beschränkt ist, beschreitet solarcomplex mit der Einbindung einer solarthermischen Anlage neue Wege. Rund um das Büsinger Heizhaus stehen seit Frühjahr 2013 gut 1.000 m² Vakuumröhren-Kollektoren. Die Sonne versorgt damit im Sommer 140 Gebäude im Büsinger Wärmenetz mit Wärme. Für die Mittellast im Winter sorgen 2 Holzhackschnitzel-Kessel die mit Biomasse aus regionalen Wäldern beschickt werden. Über ein Nahwärmenetz mit 7,2 km Trassenlänge werden 140 Gebäude, darunter auch alle kommunalen Gebäude, mit Wärme versorgt. Für das richtungsweisende Vorzeigeprojekt „Bioenergiedorf Büsingen“ hat solarcomplex den Georg Salvamoser Preis 2014 und den Preis Haus.Häuser.Quartiere. in der Kategorie „Ressourcenschonende Siedlungsentwicklung“ erhalten. Neben dem Wärmenetz im Hauptort betreibt solarcomplex in 6 Mehrfamilienhäusern im Ortsteil Stemmer Pellet-Heizungen, mit einer Heizleistung zwischen 55 und 128 kW im Contracting.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2012
  • Einwohner: ca. 1.440
  • Anschlüsse: ca. 140 Gebäude
  • Solarthermie: 1.091 m²
  • Hackschnitzelheizung: 1 x 450 kW, 1 x 900 kW
  • Pufferspeicher: 100 m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 1.000 t CO 2 -eq
  • Wärmenetz: 7,2 km
  • Zusätzlich Wärme-Contracting in Mherfamilenhäusern: 6 Pelletkessel im Leistungsbereich 55 bis 128 kW
  • Primärenergiefaktor: 0,37
  • Emissionsfaktor: 59 g/kWh

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Wärmenetz Emmingen

Erstmals kommt 2013 in einem Wärmenetz von solarcomplex ein Großwärmespeicher mit 1.000 Kubikmetern zum Einsatz

Das Wärmenetz Emmingen unterscheidet sich in verschiedener Hinsicht von den vorheringen solarcomplex-Wärmenetzen. Erstmals wird die Abwärme von zwei Biogasanlagen, mit je 2 BHKWs, ins Netz eingebunden.

Zur optimalen Nutzung der BHKW-Abwärme wird erstmals ein großer Wärmespeicher mit
rund 1.000 Kubikmetern (1 Mio. Liter) eingesetzt. Zwei BHKWs geben ihre Abwärme an den
Großwärmespeicher ab – so kann dieser saisonale Spitzen puffern.
Zusätzlich kommt für den winterlichen Heizbedarf die Kombination mit „Moderner
Holzenergie“ zum Einsatz.

Der Langzeitwärmespeicher

Nutzen des Speichers im solarcomplex-Nahwärmenetz

Durch die Integration des Langzeitwärmespeichers in das Nahwärmenetz kann die Abwärme
der BHKW für Heizzwecke effizienter genutzt werden.
Der Bedarf an Holzhackschnitzeln wird dadurch deutlich reduziert. Der Speicher stellt dabei
den stabilen Betrieb des Wärmesystems sicher und kann bei Ausfall eines Wärmeerzeugers
als Reserve dienen.

Eigenschaften des Speichers

Innerhalb einer Hülle aus Stahlbeton befinden sich 1.000 m³ Wasser zur Speicherung der
Wärmeenergie. An Außenwand und Deckel ist der Langzeitwärmespeicher mit Mineralwolle
gedämmt, zum Erdreich hin schützt Schaumglasschotter den Speicher vor Wärmeverlusten.
Ein Wärmetauscher trennt Nahwärmenetz und Langzeitwärmespeicher.

Technische Daten des Speichers:

  • Volumen: 1.000 m³
  • Höhe: 6,4 m / Durchmesser: 16 m
  • Wand- und Deckeldämmung: 40 cm
  • Bodendämmung: 80 cm
  • U-Wert des Speichers: < 0,15 W/m²K
  • Leistung (kurzzeitig): 1.000 kW
  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2013
  • Einwohner: knapp 5.000
  • Anschlüsse: 171 Gebäude
  • Biogasanlage: gesamt 800 kW el , 900 kW th
  • Hackschnitzelheizung: 550 kW
  • Pufferspeicher: 22 m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 1.300 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 12,5 km
  • Primärenergiefaktor: 0,2
  • Emissionsfaktor: 0 g/kWh

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Wärmenetz Bonndorf

Erstmalig strebt solarcomplex die Vollversorgung einer Kleinstadt unter Einbindung industrieller Abwärme an

Der erste Bauabschnitt in der Bonndorfer Weststadt wurde im Herbst 2014 fertig gestellt. Die benötigte Wärme wird von 2 Holzhackschnitzelkesseln sowie industrieller Abwärme der Firma Dunker Motoren bereitgestellt. Seit Herbst 2015 wird auch Bonndorf Mitte mit Nahwärme versorgt. Hierzu wird die industrielle Abwärme der Firma Hans Adler OHG genutzt. Insgesamt werden so über 300 Gebäude der Kleinstadt Bonndorf im Schwarzwald mit Nahwärme versorgt.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2015
  • Einwohner: ca. 7.000
  • Anschlüsse: 304 Gebäude
  • Hackschnitzelheizung: 1.200 + 550 kW
  • Wärmespeicher: 100 m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 1.300 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 18 km
  • Primärenergiefaktor: 0,25
  • Emissionsfaktor: 0 g/kWh

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Wärmenetz Veringendorf

Die Gemeinde Veringendorf im Landkreis Sigmaringen wird zum Bioenergiedorf

Das Wärmenetz wurde 2016 und 2017 gebaut und versorgt rund 70 Gebäude mit Wärme.
Darunter Ein- und Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und kommunale Gebäude. Der überwiegende Teil der Wärme wird durch die örtliche Biogasanlage bereitgestellt. Für Spitzenlast und Notfälle steht in der Ortsmitte eine kleine Heizzentrale mit einem Ölkessel bereit.

  • Betreiber: NRS GmbH
  • Anschlüsse: rund 70 Gebäude
  • BHKW: 220 + 222 kW th
  • Ölkessel: 850 kW th
  • Pufferspeicher: 50 m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 600 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 5,1 km

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Wärmenetz Wald

Die Gemeinde Wald im Landkreis Sigmaringen ist Bioenergiedorf

Das Wärmenetz versorgt rund 60 Gebäude, darunter Ein- und Mehrfamilienhäuser, das Kloster Wald, Gewerbe und kommunale Gebäude. Der überwiegende Teil der Wärme wird durch die Biogasanlage Krall in Reischach bereitgestellt. Für Spitzenlast und Notfälle steht in Wald ein Heizhaus mit einem Hackschnitzelkessel.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Anschlüsse: 60 Gebäude
  • Biogasanlage: 540 el , 650 kW th
  • Hackschnitzelkessel: 1.200 kW
  • Pufferspeicher: 100m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 1.800 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 7,3 km
  • Primärenergiefaktor: 0,2
  • Emissionsfaktor: 0 g/kWh

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Wärmenetz Schluchsee

Der heilklimatische Kurort Schluchsee liegt am gleichnamigen See inmitten des Schwarzwaldes zwischen 930 und 1300 Meter

„Wir haben in Schluchsee ein innovatives Konzept umgesetzt und versorgen den Ort nahezu
klimaneutral mit den Schwarzwaldenergien Holz und Sonne.“

solarcomplex-Vorstand Bene Müller

Das Wärmenetz in Schluchsee wurde 2019/2020 realisiert.
Über 200 Gebäudebesitzer darunter auch die Kommune und viele Großverbraucher haben sich für den Anschluss an das regenerative Wärmenetz entschieden.
Nach Büsingen und Randegg (beide Landkreis Konstanz) realisierte solarcomplex in Schluchsee zum dritten Mal ein Nahwärmenetz mit einer großen solarthermischen Anlage. Die Sonne versorgt den Ort im Sommer komplett mit Wärme. Für die Mittellast im Winter sorgen zwei Holzhackschnitzel-Kessel, die mit Biomasse aus regionalen Wäldern beschickt werden.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2019 / 2020
  • Einwohner: ca. 2.566
  • Anschlüsse: ca. 203 Gebäude
  • Solarthermie: 3.300 m²
  • Hackschnitzelheizung: 1.200 kW, 900 kW
  • Pufferspeicher: 300 m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 2.400 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 12 km
  • Primärenergiefaktor: 0,2
  • Emissionsfaktor: 48,7 g/kWh

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Wärmenetz Storzingen

Die Gemeinde Storzingen im Landkreis Sigmaringen wird zum Bioenergiedorf

Seit Herbst 2017 werden im Nahwärmenetz Storzingen die ersten Gebäude mit Wärme versorgt. Darunter Ein- und Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und kommunale Gebäude. Der überwiegende Teil der Wärme wird durch die örtliche Biogasanlage bereitgestellt. Für Spitzenlast und Notfälle steht am Ortsrand eine Heizzentrale mit einem Ölkessel bereit.

Die NRS GmbH (Nahwärme Region Sigmaringen)

Die Stadtwerke Sigmaringen und die solarcomplex AG aus Singen sind gleichwertige Partner in dieser Gesellschaft. Unternehmensgegenstand ist der Bau und der Betrieb von regenerativen Nahwärmenetzen in der Region Sigmaringen.

  • Betreiber: NRS GmbH
  • Anschlüsse: rund 40 Gebäude
  • BHKW: 372 kW th
  • Ölkessel: 850 kW
  • Pufferspeicher: 50 m³
  • CO 2 -Einsparung p.a.: 300 t CO 2 -eq
  • Netzlänge: 2,8 km

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Wärmenetz Häusern

Das Nahwärmenetz in Häusern wird 2025 fertiggestellt

Das Wärmenetz Häusern im Landkreis Waldshut wird künftig 212 Gebäude, darunter Ein- und Mehrfamilienhäuser, das Rathaus, das Kur- und Sporthaus, die Schule, Gaststätten und Hotels mit Wärme versorgen.
Um eine dauerhafte Wärmeversorgung zu gewährleisten, werden die beiden Hackschnitzelkessel durch eine rund 2.500 m² große Freiland Solarthermieanlage mit hocheffizienten Vakuumröhrenkollektoren ergänzt.

  • Betreiber: solarcomplex AG
  • Inbetriebnahme: 2025
  • Einwohner: ca. 1.300
  • Anschlüsse: über 150 Gebäude
  • Solarthermie: ca. 2.500 m² Freiland
  • Hackschnitzelheizung: 900 kW + 900 kW
  • Pufferspeicher: 300 m³
  • Spitzenlastkessel: 2.500 kW
  • Netzlänge: 11,2 km
  • Primärenergiefaktor: 0,3
  • Emissionsfaktor: 43 g/kWh

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Wärmenetz Jungnau

2022 baut NRS das Nahwärmenetz in Jungnau/ Landkreis Sigmaringen

Der Ortsteil Jungnau (Gemeinde Sigmaringen) im Landkreis Sigmaringen ist auf dem Weg zum Bioenergiedorf mit schnellem Internet.

Die Gemeinde Jungnau ist seit 1974 in die Stadt Sigmaringen eingemeindet und hat rund 700 Einwohner.

Die NRS GmbH (Nahwärme Region Sigmaringen)

Die Stadtwerke Sigmaringen und die solarcomplex AG aus Singen sind gleichwertige Partner in dieser Gesellschaft. Unternehmensgegenstand ist der Bau und der Betrieb von regenerativen Nahwärmenetzen in der Region Sigmaringen.

  • Betreiber: Nahwärme Region Sigmaringen (NRS)
  • Einwohner: ca. 700
  • Anschlüsse: über 150 Gebäude
  • Solarthermie: 2.193 m²
  • Hackschnitzelheizung: 700 kW th
  • Pufferspeicher: 300 m³
  • Ölkessel: 1.500 kW th
  • Netzlänge: 7 km

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